Monatsarchiv für Dezember 2004

Mini-Tigers zeigen sich von ihrer Schokoladenseite

Freitag, den 24. Dezember 2004

Turniersieg in Regensburg – Achtungserfolg für Amateure – Coach Doyle nach Pflichtsieg für Jugend unzufrieden

EHC Straubing – EV Regensburg 9:4 (4:3,3:0,2:1)

Am Samstag bestritten die EHC Amateure ihr letztes Hauptrundenpunktespiel gegen den EV Regensburg 1b und gewannen verdient mit 9:4. Eine sehr starke Leistung bot Thomas Wilhelm, der fünf der neun Tore erzielte.

Zum Spiel: Die EHC’ler erwischten einen sehr guten Start und waren nach knapp vier Minuten schon mit 2:0 durch Tore von Flo Tkocz und Georg Scheide in Führung gegangen. Danach ließ man sich jedoch von der ruppigen Spielweise der Regensburger anstecken und verlor den Spielfluss. Der Anschlusstreffer fiel postwendend in der 9. Minute in Regensburger Überzahl. Danach ging es dann Schlag auf Schlag. Zwischen der 11. und 14. Minute fielen vier Tore. Bei den Straubingern traf Thomas Willhelm zwei mal. Somit stand es nach dem ersten Drittel 4:3 für Straubing. Die vielen Tore waren vor allem durch die vielen Strafzeiten bedingt. Insgesamt gab es in diesem Abschnitt 14 Zweiminutenstrafen und 2 Disziplinarstrafen. Nachdemsich die Gemüter in der Pause etwas beruhigten, spielte nur noch Straubing. Durch Tore von Wilhelm (2) und Olli Vöst, baute man den Vorsprung auf 7:3 aus. Im dritten Abschnitt trafen Stefan Scheide und Thomas Wilhelm mit seinem fünften Tor an diesem Abend noch für die Straubinger. Den letzten Treffer zum 9:4 Endstand erzielten die Regensburger, die am Ende nur noch durch ihre unfaire Spielweise auffielen.

EHC – ERSC Amberg 0:11

Samstag, den 11. Dezember 2004

EHC Straubing – ERSC Amberg 0:11 (0:5,0:4,0:2)

Einen rabenschwarzen Tag hatten die EHC Amateure gegen den ERSC Amberg erwischt und man musste sich sang und klanglos mit 0:11 geschlagen geben.
Zum Spiel: Vor dem Spiel war sich jeder bewusst, dass für den Einzug in die Aufstiegsrunde jeder Punkt wichtig ist. Aber leider spielten die EHCler nur fünf Minuten Eishockey. Danach gingen die Unkonzentriertheiten los. Das 1:0 fiel direkt nach einem Bully und die Tore 2 und 3 schossen die Amberger sogar mit einem Mann weniger auf dem Eis. Am Ende des ersten Drittels hatte Amberg dann sogar 5 Tore geschossen. Aber auch in der restlichen Spielzeit fanden die Straubinger nie zu ihrem Spiel und ließen auch jegliches Aufbäumen vermissen. Die Amberger konnten ohne große Gegenwehr spielen und schossen siegten am Ende deutlich, aber verdient mit 11:0.

EHC-Amateure gewinnen wichtigen Punkt

Freitag, den 3. Dezember 2004

4:4 gegen Nürnberg – Bambinis feiern Turniersieg – Knaben mit zweistelligem Auswärtserfolg

EHC Straubing – EHC 80 Nürnberg 4:4 (0:1,2:1,2:2)

Ein sehr gutes und bis zum Ende spannendes Eishockeyspiel sahen die Zuschauer beim Spiel der Amateure gegen Tabellenführer Nürnberg. Dabei erkämpften sich die Männer von Trainer Schorsch Franz ein verdientes 4:4.

Zum Spiel: Rein von der Tabellenkonstellation her ging man als klarer Außenseiter ins Spiel. Die junge Nürnberger Mannschaft spielte ein schnelles und gefälliges Eishockey und ging nach zwei Minuten durch eine Einzelaktion in Führung. Aber die EHCler waren keineswegs geschockt und hielten gut dagegen. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Der zweite Spielabschnitt war wahrscheinlich das Beste, was die Straubinger Amateure dieses Jahr zeigten. Sie legten los wie die Feuerwehr und glichen nach eineinhalb Minuten durch Olli Vöst aus. Auch danach spielte eigentlich nur Straubing, aber esfehlte wie so oft der Vollstrecker. So fiel in der 35. Minute der Treffer auf der anderen Seite zum 1:2. Nur eine Unachtsamkeit nutzte Nürnberg aus. Doch eine Minute später glich Lukas Hausmanninger erneut aus, der einen Schuß von Martin Witzmann in Überzahl abfälschte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, obwohl man nach diesem Drittel eigentlich führen hätte müssen. So kam es wie es kommen musste. Nürnberg schoss  zwei glückliche Tore und ging 4:2 in Führung. Straubing kämpfte zwar tapfer weiter, aber es wollte kein Tor gelingen. Fünf Minuten vor Ende hatte man die große Chance, als zwei Nürnberger auf die Strafbank mussten. Und es dauerte nur sechs Sekunden, bis Vöst der Anschlusstreffer zum 3:4 gelang. Und 30 Sekunden vor Ende der zweiten Strafzeit nutzte Stefan Scheide einen Nachschuss nach einem Hammer von Martin Witzmann, zum viel umjubelten 4:4 Endstand.