“Müssen noch hart arbeiten”

Sonntag, den 5. November 2000

Ein Punkt zum Auftakt und Nachwuchs wird echt gefordert

Jetzt ist es klar, in der Landesliga weht ein anderer Wind und an die teilweise mühelos erkämpften Siege in der Bezirksliga wird sich der eine oder andere 1b-Spieler sicherlich mit Wehmut zurück erinnern. Eine schnelle und körperlich härtere Spielweise ist in der Landesliga an der Tagesordnung und so Lupzig “in dieser Liga werden wir noch hart an uns arbeiten müssen. Aber genau das ist das Niveau das gerade unsere jüngeren Spieler jetzt brauchen, um sich weiterentwickeln zu können”.

ERC Ingolstadt 1b – EHC Straubing 1b 8:2 (0:0,4:2,4:0)

Gerade gegen die favorisierten Ingolstädter mussten die Straubinger ihr erstes Spiel bestreiten, in dem man auch noch berufsbedingt auf fünf Stammspieler verzichten musste. Im ersten Drittel, in dem die Anweisungen des Trainers konsequent umgesetzt wurden, spielte man nach den Worten von Günter Lupzig überragend. Im zweiten Drittel fing man sich dann einige Strafzeiten ein, die nicht nur viel Kraft kosteten, sondern durch die Gastgeber gnadenlos ausgenutzt wurden. Innerhalb von etwa fünf Minuten schraubten die Ingolstädter im letzten Drittel dann das Ergebnis auf 7:2 und die Straubinger die in dieser Phase vor dem Ingolstädter Tor glücklos agierten, mussten ihre erste Niederlage akzeptieren.
Strafzeiten: Ingolstadt 8, Straubing 10.
Tore und Assists EHC: Gutmann 1/1, Edenhofer 1/0, Witzmann u. Scheide S. je 0/1.

TSV Erding 1b – EHC Straubing 1b 3:3 (0:0,3:1,0:2)

Die Weißbierstädter überraschten durch ihre überaus harte Spielweise, durch die sich die Straubinger hinreißen ließen. Etwa 60 Strafminuten mit jeweils einer Spieldauerdisziplinarstrafe auf beiden Seiten sprechen hier ein deutliches Wort. Das hohe Tempo, das Erding vorlegte, ist für einige 1b-Tiger wohl noch gewöhnungsbedürftig. 0:0 endete das 1. Drittel, in dem man zahlreiche Torchancen ungenutzt ließ. Der zweite Spielabschnitt, war durch zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt, in dem die Gastgeber aber besser zurecht kamen und mit 3:1 ihre Führung ausbauen konnten. Im letzten Drittel stellte Lupzig auf zwei Reihen um. Die disziplinierte Spielweise, die der Gei forderte wurde nun umgesetzt und der verdiente Ausgleich konnte letztendlich noch nach Hause gefahren werden.
Strafzeiten: Erding 59, Straubing 65.
Tore und Assists EHC: Scheide S. 1/2, Doyle H. 2/0, Witzmann, Rankl und Herpich je 0/1.

Die Spiele gegen Holzkirchen (03.11.) und in Regensburg (04.11.) waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

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