“Rekordspiel” in Vilshofen

Sonntag, den 20. Dezember 2009

ESC Vilshofen – EHC Straubing 22:1 (8:0,6:0,8:1)

ESC Vilshofen:
Seyffert (Krenn) –
Grill, Klinzner, Fastenmeier, Sagerer, Manasri –
Fries, Pongratz, Zillinger, Hartl, Kulzer, Ramazda, Sterz, Frey, Hadamik –

EHC Straubing:
Cats –
Bartl, Hendel A., Schönberger, Baumgartner –
Poberejnii, Kern, Lampert, Weinzierl, Hendel C. –

Torfolge:
1:0 (00:54) Hartl (Fries)
2:0 (03:45) Sagerer (Fries, Zillinger) 5-4
3:0 (08:49) Pongratz (Ramazda)
4:0 (10:33) Sagerer (Zillinger, Hartl) 5-4
5:0 (13:15) Sterz (Sagerer, Grill)
6:0 (13:31) Zillinger (Klinzner, Fries)
7:0 (14:49) Menasri (Ramazda)
8:0 (16:38) Hadamik (Hartl) 5-4
9:0 (25:13) Kulzer (Hadamik, Klinzner)
10:0 (27:17) Menasri (Hadamik, Pongratz)
11:0 (28:40) Hadamik (Kulzer, Sterz) 5-4
12:0 (31:36) Sterz (Kulzer, Hadamik)
13:0 (33:06) Fries (Klinzner, Pongratz)
14:0 (37:22) Pongratz (Hadamik)
15:0 (40:32) Hadamik (Grill)
15:1 (45:09) Weinzierl (Poberejnii, Hendel C.)
16:1 (45:43) Ramazda (Frey)
17:1 (46:49) Grill (Sterz)
18:1 (51:57) Kulzer (Frey, Klinzner)
19:1 (55:04) Hadamik (Sterz, Frey) 4-4
20:1 (55:31) Sagerer (Fries, Zillinger) 4-4
21:1 (55:59) Grill (Fries) 4-4
22:1 (59:30) Klinzner (Fries, Zillinger)

Strafen:
ESC Vilshofen 6; EHC Straubing 12 +10 für Weinzierl

Mit effektiv nur acht einsetzbaren Feldspielern wurde bei minus zwölf Grad im offenen Vilshofener Eisstadion mit 22:1 Toren die höchste Niederlage und damit das schlechteste Torverhältnis in der Liga eingefahren. Auch die Anstrengungen der Verantwortlichen, überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten und damit die Vorrunde mit Anstand beenden zu können, dürften rekordverdächtig sein. Das Spiel selbst brachte ein Vilshofener Eishockeyfan in einem Internetforum auf den Punkt:

“9 tapfere Straubinger Feldspieler und eine bewundernswerte Torfrau konnten den Wölfen nichts entgegensetzen. Umso anerkennenswerter, dass man sportlich fair aufgetreten ist. Dafür meinen Respekt.”

In der Tat hat man ähnliche Meinungen über den Straubinger Rumpfkader nach den letzten deftigen Niederlagen von gegenerischer Seite öfter gehört. Grund genug für alle Beteiligten, die kurze Spielpause zu nutzen und zu versuchen, eine konkurrenzfähige, motivierte Mannschaft für die anstehende Abstiegsrunde zu formen.

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